Im folgenden werden Links zu staatlichen Einrichtungen, privaten Organisationen und Forschungseinrichtungen zum Themenbereich Asyl und Migration angeboten.
Weitere interessante Links können an folgende Adresse gemailt werden: info@asylforschung.de.
Die Wertung bezieht sich nur auf den Informationsgehalt zum Thema Asyl:
= sehr informativ
= informativ
= wenig informativ
= keine Infos zum Thema Asyl
Verknüpfungen innerhalb dieser Seite sind schwarz unterstrichen.
Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFl) ![]()
Das BAFl bietet eine Fülle von Informationen aus erster Hand über ihren Aufbau, das Asylrecht und die Asylpraxis allgemein sowie Daten, die auch in ihren kostenlosen Broschüren "Asyl in Zahlen" und "Informations-Broschüre" enthalten sind. Neu ist die Online-Veröffentlichung der monatlichen Zeitschrift "Der Einzelentscheider" (Ausgaben seit Januar 1999), die den Mitarbeitern des BAFl und der interessierten Öffentlichkeit aktuelle Informationen zur Entscheidungspraxis und zum Asylrecht bietet. Weitere Publikationen der Schriftenreihe "Asylpraxis" können per Email kostenlos bestellt werden. Alles in allem eine sehr informative Seite zum Thema Asyl, wird laufend erweitert.
Die Innenministerkonferenz trifft wesentliche Entscheidungen zur Praxis des Ausländer- und Asylrecht (z. B. Bleiberechtsregelungen). Zur Zeit wird die Innenministerkonferenz von Thüringen betreut. Auf der Homepage finden sich Termine, Pressemitteilungen und die neuesten Beschlüsse der IMK.
Bundesministerium des Innern (BMI) ![]()
Unter den Pressemitteilungen werden regelmäßig die aktuellen Flüchtlingsdaten veröffentlicht, etwas ausführlicher als beim BAFl. Ein paar aktuelle Infos gibt es unter der Rubrik "Ausländer und Asyl".
Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge für NRW in Unna-Massen ![]()
Seit 1945 ist die Landesstelle die zentrale Anlaufstelle verschiedenster Zuwanderergruppen für das Land Nordrhein-Westfalen (1945-1951 in Siegen, ab 01.12.1951 in Unna-Massen). Die Landesstelle hat eine Unterbringungskapazität von 2.795 Personen, davon 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an 6-monatigen Sprachkursen. Seit 1994 werden hier keine Asylbewerber mehr aufgenommen (jetzt: Bezirksregierung Arnsberg), sondern nur noch Aussiedler und jüdische Zuwanderer. Schöne Selbstdarstellung, wird erweitert.
Beauftragter der Bundesregierung für Flüchtlingsrückkehr, Wiedereingliederung und rückkehrbegleitenden Wiederaufbau in Bosnien und Herzegowina ![]()
Dieses Amt diente bis zum 10.12.1999 der Beschleunigung der Rückkehr von Flüchtlingen aus Deutschland nach Bosnien-Herzegowina. Auf der Homepage finden sich ausführliche Lageberichte der verschiedenen Regionen für zurückkehrende Flüchtlinge, Informationen für Firmen und natürlich weiterführende Links (Stand 1999).
Der Bundesgrenzschutz veröffentlicht auf seiner Homepage u. a. seine Jahresberichte 1996/97 bis 1999 ("Presse- und Öffentlichkeitsarbeit"), in denen die Zahl der an den Grenzen gestellten Asylanträge und die versuchten illegalen Grenzübertritte aufgeführt werden.
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung des Statistischen Bundesamtes (BIB) ![]()
Das BIB ist eine Bundesanstalt, die 1973 gegründet wurde, um "wissenschaftliche Forschungen über Bevölkerungsfragen und damit zusammenhängende Familienfragen als Grundlage für die Arbeit der Bundesregierung zu betreiben". Asyl- und Ausländerfragen spielen nur eine untergeordnete Rolle, der Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich demographische Entwicklung. Das BIB gibt unter anderem die "Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft" und "BIB-Mitteilungen" (kostenlos) heraus.
Deutsches Institut für Menschenrechte ![]()
Das Deutsche Institut für Menschenrechte wurde im März 2001 auf Empfehlung des Deutschen Bundestages gegründet. Es soll über die Lage der Menschenrechte im In- und Ausland informieren und zur Prävention von Menschenrechtsverletzungen sowie zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte beitragen. Das Institut ist als gemeinnütziger Verein politisch unabhängig und handelt aus eigener Initiative. Es wird aus dem Bundeshaushalt des Bundesministeriums der Justiz, des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration ![]()
Das Amt der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration bietet ebenfalls Informationen zu Flüchtlingen und Asylbewerbern in Deutschland: zum einen in den allgemeinen Veröffentlichungen wie dem "Migrationsbericht" oder dem "Bericht zur Lage der Ausländer" (aktuelle Ausgaben online vorhanden), zum anderen Beiträge zu aktuellen Fragen (z. B. Zuwanderungsgesetz, den Altfallregelungen oder dem Verhältnis des deutschen Asylrechts zur Genfer Flüchtlingskonvention). Unter "Daten und Fakten" findet sich die vom BMI erstellte Übersicht der in Deutschland aufhältigen Flüchtlinge. Die Linkliste enthält eine Vielzahl von Kontakt- und Webadressen zu Ausländer- und Flüchtlingsorganisationen.
Die Ausländerbeauftragte des Senats von Berlin ![]()
Das Amt der Ausländerbeauftragten wurde 1981 unter dem Regierenden Bürgermeister Richard von Weizsäcker eingerichtet, und mit Barbara John die erste Ausländerbeauftragte in einem Bundesland berufen. Sie übt bis heute dieses Amt aus. Am 30. Juni 2001 lebten in Berlin 436.182 Bürger nicht deutscher Nationalität aus rund 190 Staaten. Die informative Seite bietet u. a. Veröffentlichungen zu verschiedenen ethnischen Gruppen in Berlin.
ProAsyl ist neben ai die einflussreichste Menschenrechtsorganisation für Asylbewerber in Deutschland. Die Homepage bietet eine Fülle von Informationen, so z. B. aktuelle Infos aus der Politik und (oft traurigen) Praxis des deutschen Asylrechts, Gesetzestexte und Rechtsprechung sowie Dokumente der europäischen Migrationspolitik.
Anmesty international Deutschland bietet unter dem Punkt Asyl Informationen zu ihrer Flüchtlingsarbeit, aktuelle Stellungnahmen sowie Gutachten und Länderberichte. Eine Liste der Bezirksgruppen findet sich unter "Wir über uns", über deren Internetseiten gelangt man (meistens) zu den Asylgruppen in den Bezirken.
Informationsverbund Asyl/ZDWF e.V. ![]()
Der Informationsverbund Asyl ist ein mit UNHCR und OEFSE / ACCORD kooperierender Zusammenschluss von amnesty international, Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Caritasverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk der EKD, PRO ASYL, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Hier werden das Asyl-Magazin veröffentlicht, Informationen zur Rechtsprechung, Länderrechtsprechung, sozialen Beratung bereitgestellt und weitere Tipps und Links zum Bereich Asyl und Rechtsprechung gegeben.
ecoi.net möchte der Herausforderung des Internet für Personen begegnen, die Herkunftsländerrecherchen durchführen. Die Seite sammelt Länderinformationen unter dem spezifischen Gesichtspunkt der Bedürfnisse von AsylanwältInnen, FlüchtlingsberaterInnen und Behörden, die über Asylanträge und Anträge auf andere Formen internationalen Schutzes entscheiden. ecoi.net ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Informationsverbund Asyl, dem Austrian Centre for Country of Origin and Asyl Research and Documentation ACCORD und Fundacija GEA2000.
Dokumentations- und Informations-Netzwerk Flucht und Migration e.V. (DIM-Net) ![]()
DIM-Net (Dokumentations- und Informations-Netzwerks FLUCHT & MIGRATION e.V.) besteht seit 1998. Der Verein dokumentiert für und informiert die ausländischen und nichtdeutschstämmigen MitbürgerInnen z.B. zu Fragen über Aufenthalt, Integration, Multikulturelle Gesellschaft, Weiterwanderung und Rückkehr und Menschenrechte. Die Seite bietet eine Fülle von Informationen: Zeitungsartikel, Publikationen, Gesetzestexte (inkl. Verordnungen!!), etc.; einziger Kritikpunkt: die langen Auflistungen sind etwas unübersichtlich, eine genaue Suche lohnt sich aber.
DGB-Bildungswerk e.V. - Migration
online ![]()
Der Bereich Migration und Qualifizierung ist ein Arbeitsbereich im DGB Bildungswerk e.V. Mit einem interdisziplinären, mehrsprachigen Team werden Bildungs- und Informationsangebote für gewerkschaftliche und außergewerkschaftliche MultiplikatorInnen entwickelt. Die Seite bietet allgemeine kurze Infos zum Thema Asyl und Migration und eine interessantes Veranstaltungsangebot. Ein Newsletter berichtet über aktuelle Inhalte des Bildungswerks.
Flüchtlingshilfe im
Paritätischen Wohlfahrtsverband ![]()
Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist eine Dachorganisation vieler sozialer Einrichtungen, die sich zum Teil auch mit Flüchtlingshilfe beschäftigen. Die Webseite bietet Infos zum aktuellen Stand der europäischen Asylharmonisierung und der Arbeit des Verbandes.
Forschungsgesellschaft Flucht und Migration
(FFM) ![]()
Die Forschungsgesellschaft Flucht und Migration (FFM) besteht seit 1994. Sie recherchiert und veröffentlicht zu der sich verändernden Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen in verschiedenen Mittel- und Osteuropäischen Ländern, sowie zur Ausgestaltung der Abschottungspolitik an den Außengrenzen der Europäischen Union. Bezugspunkt ihrer Arbeit sind für die FFM die Interessen und Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen und damit einhergehend die kritische Auseinandersetzung mit staatlicher Migrations- und Flüchtlingspolitik.
Bonner Institut für Migration und Interkulturelles Lernen e. V. (BIM) ![]()
Think globally - act locally, in diesem Sinne wurde das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. 1995 von Menschen aus verschiedenen Fachdisziplinen, Arbeitsfeldern und Nationalitäten gegründet. Der interdisziplinären Zusammensetzung der Gründungsmitglieder entsprechen die vielfältigen Projekte, die im Laufe ihres fünfjährigen Bestehens realisiert wurden. Das BIM organisiert die Bonner Buchmesse für Migration, gibt Schriftenreihen heraus zum Thema Migration und Literatur/Mehrsprachigkeit, informiert über aktuelle Themen in der Zeitschrift "migrare" und organisiert ein interkulturelles Jugendcafé sowie interkulturelle Wochen.
Die 1992 gegründete Initiative "Den Krieg Überleben" (DKÜ) hilft von Schikanen, Verfolgung, Tod bedrohten bosnischen Flüchtlingen aus den serbisch besetzten Gebieten in Drittländer vorübergehend oder dauerhaft Zuflucht zu finden. Gleichzeitig betreut DKÜ in Deutschland Rat suchende Flüchtlinge und organisiert freiwillige Rückkehr nach Bosnien und Herzegowina aus Deutschland, Kroatien und Ungarn. Die Seite bietet eine Fülle von Informationen zur Rückkehr nach Bosnien und in den Kosovo sowie die Lage vor und nach dem Krieg im eh. Jugoslawien. Stand Ende 1999.
Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e.V. ![]()
Der Flüchtlingsrat NRW ist der selbstbestimmte Zusammenschluß von lokalen Flüchtlingsinitiativen, Asylarbeitskreisen und Einzelpersonen in der Flüchtlingsarbeit in NRW. Die Homepage richtet sich an Aktive in der Flüchtlingsarbeit und bietet aktuelle Infos zur Asylpolitik in NRW und Deutschland, aktuelle Hintergrundinformationen zu den Herkunftsländern, neue Gerichtsentscheidungen und hilfreiche Dokumente zum Download. Es besteht auch die Möglichkeit, sich in einen Schnellinformations-Verteiler aufnehmen zu lassen.
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. ![]()
Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein ist Träger bzw. Koordinator folgender Projekte: 1. die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft ''perspective'', 2. das Projekt Baltic-Refugee.network (Ostseekooperation) und 3. das Projekt Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Schleswig-Holstein, Der Verein veröffentlicht die Zeitschrift "Der Schlepper" und bietet ebenfalls eine kostenlose "mailingliste Schleswig- Holstein".
Förderverein Niedersächsischer Flüchtlingsrat e. V. ![]()
Der Niedersächsische Flüchtlingrat gibt u. a. die "Zeitschrift für Flüchtlingspolitik" heraus, widmet sich schwerpunktmäßig der Türkei und organisiert das Projekt "Flüchtlingsinitiativen und Selbstorganisationen ans Netz". Es gibt ebenfalls einen kostenlosen Newsletter namens "Flucht"^heraus.
Der Hessische Flüchtlingrat bietet aktuelle Informationen zu der Entwicklung der Asylpolitik in Hessen. Im Flüchtlings-ABC wird das Asylverfahren in Hessen ausführlich erläutert. Die Zeitschrift des Rates, "Gegenwehr", ist auszugsweise online verfügbar.
Der Flüchtlingsrat des Kreises Coesfeld e. V. bietet auf seiner Homepage einen Newsletter (migration-express), der über aktuelle Entwicklungen im Bereich Asyl informiert. Darüber hinaus finden sich Infos zu Herkunftsländern, Erlassen und Gerichtsurteilen sowie eine Auswahl von Literatur zu Migrationsthemen, die über amazon bestellt werden können.
Der Flüchtlingsrat Verlein e.V. besteht seit über 20 Jahren. Die Homepage bietet einen Überblick über die Arbeit des Rates. Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind "Junge Flüchtlinge" und "Medizin", zu denen es Broschüren gibt.
Arbeitskreis Asyl Baden-Württemberg e. V. ![]()
Der Arbeitskreis Asyl Baden-Württemberg stellt sich auf seiner Homepage kurz vor und bietet Merkblätter zur Asylberatung.
Im Aufbau
An dieser Stelle werden Links zu Gesetzen im Internet gesammelt. Hier finden sich unter anderem das Ausländergesetz, das Asylverfahrensgesetz oder das Asylbewerberleistungsgesetz. Sehr aktuell.
Auf dieser privaten Seite findet sich unter anderem das Ausländergesetz, die Verwaltungsvorschrift und Durchführungsverordnung zum AuslG. Es können Fragen an den Autor gestellt werden, der in einer Ausländerbehörde arbeitet. Die Seite ist eine Fundgrube, ein Besuch lohnt sich immer.
Forschungsstelle für
internationales und europäisches Ausländer- und Asylrecht (FZAA) ![]()
Das FZAA wurde 1994 an der Universität Konstanz durch Prof. Dr. Kay Hailbronner gegründet. Ziel des Zentrums ist es, die internationalen und europäischen Einflüsse auf das Ausländerrecht verstärkt in das öffentliche und akademische Interesse zu rücken. Auf der Seite finden sich Kommentare zu aktuellen Entwicklungen des Ausländer- und Asylrechts, Originaldokumente und Übersichten zum europäischen, deutschen (nur Aufenthaltsrecht und Arbeitsrecht) und österreichischen Ausländer- und Asylrecht und Statistiken (aktueller und ausführlicher beim BMI und BAFl). Das FZAA veranstaltet mehrmals jährlich ein "Migrationspolitisches Forum" zu einem ausgewählten Thema.
Europäisches Forum
für Migrationsstudien (EFMS) ![]()
Das EFMS wurde 1993 als wissenschaftliches Institut an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gegründet (Leitung: Prof. Friedrich Heckmann und Wolfgang Bosswick). Als universitäres Forschungsinstitut führt das EFMS eine Reihe von wissenschaftlichen Projekten in dem Themenkreis Migration, Integration von Migranten und Migrationspolitik durch. Dazu gehören z. B. der "Migrationsbericht 1999" oder "Migration und Integration in Zahlen" (online verfügbar) für die Ausländerbeauftragte. Vierteljährlich erscheint der "Migration Report", eine kommentierte Presseauswertung zum Migrationsgeschehen in Deutschland (online verfügbar). Die Webseite bietet eine Fülle von Informationen, die hier nicht aufgelistet werden können. Asyl und Flüchtlinge ist allerdings nur ein Teilbereich der Forschung des EFMS.
Forschungsgesellschaft für das Weltflüchtlingsproblem
(AWR) ![]()
Die Forschungsgesellschaft für das Weltflüchtlingsproblem - AWR - wurde im Jahr 1951 gegründet. Sie ist eine internationale, gemeinnützige wissenschaftliche Organisation mit Sitz in Vaduz unter der Schirmherrschaft von Prinz Nikolaus und Prinzessin Maria Pia von und zu Liechtenstein. Die AWR fördert die Vertiefung und Koordinierung der Forschung über das Weltflüchtlingsproblem. Die Homepage bietet eine Übersicht über die aktuellen Forschungsvorhaben, das Inhaltsverzeichnis ihrer vierteljährlichen Zeitschrift "AWR-Bulletin", eine Artikelüberischt der "Zeitschrift für Ausländerrecht" (ZAR) sowie Literaturhinweise und Internetlinks.
Bevölkerungswissenschaft an der
Humboldt-Universität Berlin ![]()
Prof. Münz, Dr. Herder, Dr. Seifert, Dr. Ulrich u. a. arbeiten zu den Schwerpunkten a) Internationale Migrationen in Europa und Zuwanderung nach Deutschland, b) Sozioökonomische Integration von Ausländern und Aussiedlern, c) Familienplanung und Bevölkerungsentwicklung in Entwicklungsländern und d) Familienentwicklung und Familienpolitik vor und nach 1990. Der Newsletter "Migration und Bevölkerung" enthält auch aktuelle Informationen zu Asyl und Flüchtlingen in Deutschland und anderen europäischen bzw. außereuropäischen Staaten.
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
IMIS unter der Leitung von Prof. Klaus Bade
beschäftigt sich mit Problemen von Migration und Integration in Geschichte und
Gegenwart. Das Institut wurde 1991 als eine interdisziplinäre und
interfakultative Einrichtung der Universität Osnabrück gegründet. Zu den Publikationen
zählen die Reihen "Schriften des
Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien"
sowie die "Studien zur Historischen Migrationsforschung".
Online verfügbar sind die "IMIS-Beiträge". Die IMIS-Bibliothek (1994
gegründet) umfaßt 5.200 Monographien und Sammelwerke und ist online
recherchierbar. Asyl ist kaum ein Thema im IMIS, Flüchtlingsbewegungen werden
nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg erforscht.
Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (BIVS)
Das BIVS dokumentiert seit 1986 systematisch Informationen zu den Themen Migration und ethnische Beziehungen. Inzwischen beherbergt das Institut eines der größten Dokumentationszentren zu migrationsspezifischen Themen innerhalb der Europäischen Union. Mit den durchgeführten Projekten haben sich am BIVS verschiedene Forschungsschwerpunkte herauskristallisiert. Diese umfassen "Community-Forschung und Diaspora”, "Muslime in Europa”, "Politik der Roma und Sinti”, "Migration und Flüchtlingsschutz”, "Minderheitenpolitik und Konfliktresolution” sowie “Diskriminierung, Rassismus, Xenophobie und Multikulturalismus”. Ein weiterer Schwerpunkt ist dem Thema Frauen im Migrationsprozess gewidmet.
Europäisches
Migrationszentrum (EMZ) ![]()
Das EMZ stellt eine Arbeitsgemeinschaft dar, die von verschiedenen
Institutionen vor rund 20 Jahren vom Berliner Institut für Vergleichende
Sozialforschung (BIVS) gegründet wurde. Ziel der gemeinsamen Organisation ist
eine enge europaweite Zusammenarbeit zu den Themen Migration und Ethnizität.
Das EMZ verwaltet zudem neben online-Datenbanken eine umfangreiche Bibliothek.
Publiziert die Zeitschrift "Migration - A European Journal of International
Migration and Ethnic Relations". Im einzelnen finden sich hier:
Berliner Institut für
Vergleichende Sozialforschung e.V. (BIVS)
Seit seiner Gründung 1978 widmet sich das Berliner Institut für Vergleichende
Sozialforschung e.V. (BIVS) der wissenschaftlichen Dokumentation und Erforschung
von Migration und Ethnizität. Den Kernbereich des Institutes bilden die Bibliothek
und die Dokumentation. Daneben gibt es den Bereich Statistik,
in dem Daten zu Migration und Ethnizität gesammelt und aufbereitet werden.
Verein für Gegenseitigkeit e.V.
Der Verein für Gegenseitigkeit e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und wurde
1989 gegründet, um Forschungsergebnisse auch in Beratungstätigkeit
umzusetzen. Der Verein kooperiert mit Vereinen und Initiativen von zugewanderten
Gewerbetreibenden und Unternehmern (z.B. Türkisch-Deutsche
Unternehmervereinigung Berlin-Brandenburg e.V.), mit in der Arbeit mit
Zuwanderern tätigen Vereinen und Institutionen (z.B. Regionale Arbeitsstelle für
Ausländerfragen Berlin e.V., Türkischer Bund Berlin-Brandenburg e.V.,
Polnischer Sozialrat) sowie mit verschiedenen Wirtschaftsinstitutionen (z.B.
InvestitionsBank Berlin).
EuroFor (European
Research Forum on Migration and Ethnic Relations)
EuroFor ist ein Netzwerk von mehr als 40 Personen und Institutionen aus
verschiedenen west- und osteuropäischen Ländern. Es wurde 1990 von
europäischen Wissenschaftlern und Instituten gegründet, die sich mit Migration
und ethnischen Beziehungen befassen. Eine der Hauptaktivitäten ist die
Durchführung der EuroFor-Konferenzen.
Edition Parabolis
In der Edition Parabolis erscheinen seit 1988 Sachbücher, Jahrbücher,
Arbeitshefte und Zeitschriften zu den Themen Migration, Flucht, Rassismus,
Nationalismus, ethnische Minderheiten. Die Mehrzahl der Publikationen sammelt
Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen am Berliner
Institut für Vergleichende Sozialforschung e.V. (BIVS).
Die Forschungsstelle von Prof. Ashkenasi am Fachbereich Politikwissenschaften der Freien Universität Berlin arbeitet eng mit dem EMZ zusammen. Die veraltete Webseite (Stand Mai 1998) bietet nur Veranstaltungen 1997-99 und wichtigste Veröffentlichungen.
unlimited
- Tips für Flucht und Migration ![]()
Diese Seite möchte konkrete Informationen zum Thema Migration/Flucht/Asyl in und um Europa bieten. Zielgruppe sind vor allem Flüchtlinge und Organisationen, die für Flüchtlinge arbeiten. Bisher ist nur Deutschland vertreten. Hierzu gibt es eine Fülle von Infos zu Asylverfahren, Arbeitsmigration, Heirat, Einreisekontrollen, Abschiebung, Frauenspezifisches, Familiennachzug, Einladungen, Einbürgerung und Begriffsdefinitionen. Stand 1999
Facharbeit von Schülern am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium zur Situation der Asylbewerber in der Stadt Regensburg, fertiggestellt Januar 2000.
Goethe Institut Inter
Nationes ![]()
Das Goethe-Institut Inter Nationes e.V. ist seit Januar 2001 als größte Mittlerorganisation der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik tätig. Auf der Seite findet sich eine Zusammenfassung über Migration in Deutschland und Europa.
European Council on Refugees
and Exiles (ECRE) ![]()
Der European Council on Refugees and Exiles (ECRE) ist ein europäisches Netzwerk von unabhängigen Flüchtlingsorganisationen. ECRE tritt für eine offene europäische Asylpolitik ein und koordiniert die internationale Zusammenarbeit der Flüchtlingshilfswerke. Auf der Homepage finden sich die Standpunkte zu politischen Fragen und natürlich eine Liste der Mitgliedsorganisationen. Online verfügbar sind zahlreiche Hintergrundinfos zu Flüchtlingsgruppen und der Situation in den europäischen Ländern. Jährlich erscheint ein Bericht über die Asylbewerberzahlen, deren Anerkennungsraten und der rechtlichen und politischen Entwicklung in 25 europäischen Ländern, der kostenpflichtig bestellt werden kann (eine Zusammenfassung gibt's online).
Diese englischsprachige private Seite bietet Links zu Dokumenten des internationalen Flüchtlingsrechts, besonders auch zu den Ausländer- und Asylgesetzen der europäischen Staaten, soweit im Internet verfügbar. Stand 2000
Intergovernmental Consultations (IGC) ![]()
Das Secretariat of Inter-Governmental Consultations on Asylum, Refugee and Migration Policies in Europe, North America and Australia ist ein Forum für den Informationsaustausch und die Entwicklung politischer Strategien in den Bereichen Asyl, Flüchtlinge und Migration. Folgende 16 Länder sind Mitglied: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Spanien, Schweden, die Schweiz und die USA sowie das UNHCR und die IOM. Auf der Homepage finden sich die Asylstatistiken der Mitgliedsstaaten seit 1992. Unter den Publikationen können u. a. eine Übersicht über die Asylverfahren sowie die vorübergehende Aufnahme von Flüchtlingen in den Mitgliedstaaten bestellt werden (Preis ca. 30 bis 60 DM).
Die Seite bietet Informationen und Nachrichten über die von der Europäischen Union finanzierten Projekte für die Aufnahme und freiwillige Repatriierung von Flüchtlingen, Vertriebenen und Asylbewerbern. Sie wird von der Generaldirektion für Justiz und Inneres der Europäischen Kommission unterstützt und von dem von der Direktion eingerichteten Büro für verwaltungstechnische Hilfe (TAO) geleitet.
Über diese Seite können Veröffentlichungen von EUROSAT bestellt werden, so auch der Band "Europäische Sozialstatistik - Wanderungen", in dem auch die Asyldaten veröffentlicht werden. Stand 03/2000: 1997 für Wanderungs- und Asylstatistiken, 1998 für Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit, zum ersten Mal auch Wanderungsdaten für ausgewählte mitteleuropäische Länder sowie Zypern und Malta. Folgende Daten sind (lückenhaft) vorhanden: Asylanträge nach Staatsangehörigkeit, Asylanträge nach Staatsangehörigkeit - Monatliche und vierteljährliche Daten sowie Entscheidungen über Asylanträge nach Staatsangehörigkeit. Kosten: 22 €.
Udlændingestyrelsens/Danish
Immigration Service ![]()
Ein Teil der Homepage der Dänischen Einwanderungsbehörde ist auf Englisch. Dort finden sich Infos zu dem Ausländergesetz und Publikationen sowie Statistiken und Länderinformationen (online verfügbar), auch zum Themenbereich Asyl und Flüchtlinge.
Dansk
Flygtningehjælp/Danish Refugee Council ![]()
Das Dansk Flygtningehjælp ist eine unabhängige Organisation, die sich für die Rechte von Flüchtlingen in Dänemark einsetzt. Der englische Bereich umfasst neben der Selbstdarstellung auch Publikationen zur europäischen Asylpraxis (online verfügbar).
Das Directorate of Immigration (UVI) gehört zum finnischen Innenministerium und wurde im März 1995 gegründet. Zu den Aufgaben gehören die Durchführung von Einwanderungs-, Einbürgerungs-, Flüchtlings- und Asylverfahren sowie die Einrichtung eines Ausländerregisters. Auf des Webseite, die auch in Englisch und schwedisch vorhanden ist finden sich unter anderem die Asylstatistiken inkl. Entscheidungen und Gesetze wie der Finnish Alien Act oder der Act on the Integration of Immigrants and Reception of Asylum Seekers (PDF-Dateien).
Die Interessenvertretung für Flüchtlinge Forum Refugiés ist 1982 als Zusammenschluss verschiedener Organisationen entstanden. Auf der Homepage findet sich eine Beschreibung des Asylrechts in Frankreich, die Asylbewerberzahlen nach Herkunftsländern sowie das "Journal de Forum Réfugies" mit ausgewählten Artikel in Englisch.
Diese staatliche Seite gibt Auskunft über das Asylverfahren und die Asylgesetze in Frankreich.
Terre d'Asile setzt sich seit 1971 für Asylbewerber und das Asylrecht ein.
Die Wohlfahrtsorganisation The Refugee Council unterstützt und berät Flüchtlinge und Asylbewerber, die in Großbritannien ankommen und leben. Das Refugee Council ist die größte Organisation in Großbritannien, die für Flüchtlinge und Asylbewerber arbeitet. Die WEbseite informiert umfassend über die aktuellen Entwicklungen in Großbritannien und die Arbeit der Organisation.
Home Office (Innenministerium) ![]()
Über den Link "Immigration" werden Informationen zur Einwanderung, Asyl und Einbürgerung angeboten. Im Bereich Asyl finden sich ausführliche Länderbewertungen des Country Information & Policy Unit (CIPU) vom Home Office Asylum and Appeals Policy Directorate über 35 Hauptherkunftsstaaten, die Adresse des National Asylum Support Service (NASS, für finanzielle Unterstützung von Asylbewerbern zuständig) und eine Kurzbeschreibung des Asylverfahrens in Großbritannien. Die Asylstatistik und weitere Informationen und Forschungsergebnisse zum Thema Asyl finden sich ausgehend von der Startseite über "Research", Auswahl "Immigration & Asylum".
Eine ausführliche private Sammlung von Gesetzestexten, Gerichtsurteilen, Nachrichten etc. zum Thema Asyl und Flüchtlinge in Großbritannien. Inkl. Newsletter.
Das Refugee Studies Centre (vormals: Refugee Studies Programme) gehört zur University of Oxford. Die Ergebnisse interdisziplinärer Forschung und Lehre über die Ursachen und Folgen von weltweiten Flüchtlingsmigrationen soll der Politik und akademischen Welt zugänglich gemacht werden. Zu den Publikationen zählt auch das "Journal of Refugee Studies" und der "Forced Migration Review". Die Bibliothek ist weltweit die größte zum Thema Flüchtlingsmigration (>30.000 Titel, online recherchierbar). Schwerpunkt der Forschung sind Theorie und Praxis der Humanitären Hilfe, der rechtliche Status und die Dynamik von Vertreibungen, Menschenrecht und Staatsangehörigkeit, die psychologischen Folgen von Flüchtlingsmigration. In Zukunft werden die Schwerpunkte ausgedehnt auf die internationalen rechtlichen und politischen Perspektiven von Asyl, Wiedereingliederung nach Konfliktbeendigung, Diasporas und transnationale communities und entwicklungsbedingte Flucht.
Der Niederländische Flüchtlingsrat vertritt die Interessen der Asylbewerber und Flüchtlinge. die Homepage bietet eine Übersicht über das Asylverfahren und die Arbeit der Organisation, sowohl in niederländisch als auch in englisch (gekürzt).
Flüchtlings-
und Asylpolitik in den Niederlanden ![]()
Diplomarbeit von Claudia Pingel an der Universität Oldenburg über die Asylpolitik in den Niederlanden. Die einzelnen Kapitel können als PDF-Dateien heruntergeladen werden.
Immigratie-
en Naturalisatiedienst (IND) ![]()
Der IND ist für die Durchführung der Ausländerpolitik zuständig: Ausgabe von Aufenthaltserlaubnissen, Einbürgerung, Visaerteilung, Grenzsicherung und das Asylverfahren. Zum Thema Asyl gibt's eine Übersicht über das Verfahren und Statistisches.
Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) ![]()
Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) hat seinen Hauptsitz in Bern und an sechs weiteren Außenstellen in allen Regionen der Schweiz. Das Amt ist 1990 aus dem "Delegierten für das Flüchtlingswesen" hervorgegangen. Zu den Aufgaben gehört nicht nur die Durchführung des schweizerischen Asylverfahrens, sondern auch die Förderung der freiwilligen Rückkehr und die internationale Zusammenarbeit z. B. mit dem UNHCR und der IOM. Auf der ausführlichen Webseite finden sich neben grundlegenden Informationen zum Thema Asyl in der Schweiz auch die aktuellen Asylgesetze und Statistiken, Broschüren und Länderinformationen.
Schweizerische Flüchtlingshilfe ![]()
Als gesetzlich anerkannter nationaler Dachverband vertritt die SFH im Namen ihrer Mitglieder die Interessen der Flüchtlinge gegenüber dem Bund und der Öffentlichkeit und stellt die Verbindung zwischen Behörden und Hilfswerken her. Auf der Webseite finden sich Erläuterungen zu der Aktuellen politischen Entwicklung, Statistiken, Publikationen und weiterführende Links zu Asylbewerbern in der Schweiz. Besonders interessant ist der Integrationsbericht für anerkannte Flüchtlinge, der hier vorgestellt und kommentiert wird.
Der Verein "Solidarité sans frontières" setzt sich für die sozialen und politischen Rechte von MigrantInnen und asylsuchenden Flüchtlingen ein. Auf der Homepage werden die aktuellen Kampagnen und Kommentare zu politischen Entwicklungen in der schweizerischen Ausländerpolitik vorgestellt.
Das USCR wurde 1958 zur Unterstützung von Flüchtlingen weltweit gegründet. Die Webseite informiert über die Flüchtlingssituation in nahezu allen Ländern der Welt. Ihre jährliche Publikation "World Refugee Survey" kann komplett in mehreren PDF-Dateien heruntergeladen werden. Aktuelle Nachrichten und weiterführende Links (Who We Are -> FAQs !!) runden das positive Bild dieser Seite ab.
International Association for the Study of
Forced Migration (IASFM)
![]()
Die International Association for the Study of Forced Migration (IASFM) ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Akademikern und Praktikern, die an weltweiter Flüchtlingsmigration interessiert sind und die Flüchtlingspolitik verbessern möchten. Das IASFM entstand Anfang der 90er Jahre. Eine der Hauptaufgaben ist die Ausrichtung der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz "International Research and Advisory Panel on Refugees and Other Displaced Persons" (IRAP). Das 7. IRAP fand im Januar 2001 in Südafrika statt.
Immigration and Naturalization Service ![]()
Diese staatliche Webseite informiert über alle Fragen der Einwanderung in die USA, so auch über Asyl und Flüchtlinge (s. Immigration Services and Benefits). Ein Statistik-Teil rundet die Übersicht ab.
Center for Migration Studies, New York ![]()
Das CMS ist eines der wichtigsten Institute der Migrationsforschung in den USA. Zu ihren Publikationen gehören die Zeitschriften "International Migration Review" und das "Migration World Magazine". Außer einer Übersicht über weiter Publikationen und eine Recherchemöglichkeit in ihrer Bibliothek bietet die Webseite nicht sehr viel Infos.
Das Canadian Refugee Council ist der Dachverband kanadischer Flüchtlingsorganisationen. Hier finden sich Infos über das kanadische Asylverfahren, die aktuelle Politik und weiterführende Links.
Das IRB entscheidet über Asylanträge in Kanada. Auf der Webseite werden die aktuellen Gesetze, verschiedene Entscheidungen und Hintergrundinformationen zu Herkunftsländer angeboten.
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Letzte Aktualisierung: 21.01.2003 © Jürgen König